Recht & Richtlinien · Gastronomie
Für Gastronomen mit Schani- und Gastgarten ein heißes Thema – besonders zur Fußball-WM 2026 mit langen Public-Viewing-Abenden. Wir erklären die Rechtslage für Gas-Heizpilze in Deutschland und Österreich, nennen Beispielstädte und zeigen die rechtssichere Alternative.
In Deutschland existiert keine einheitliche bundesweite Regelung für Gas-Heizpilze im Außenbereich der Gastronomie. Ob ein Heizpilz-Gerät auf öffentlich genutzter Fläche (z. B. Außenbestuhlung auf dem Gehweg) erlaubt ist, entscheidet jede Stadt/Gemeinde über ihre Sondernutzungssatzung – teils sogar bis auf die Ebene einzelner Bezirke. Manche Kommunen verbieten gasbetriebene Heizpilze in den Außenbereichen der Gastronomie, andere lassen sie zu. Das führt zu einem Flickenteppich:
In Österreich ist die Lage je Stadt unterschiedlich – und teils strenger als in Deutschland. Auch hier entscheidet die jeweilige Gemeinde:
| Situation | 🔥 Gas-Heizpilz | 🔆 Infrarot (Strom) |
|---|---|---|
| Privatgrund (DE) | meist erlaubt | erlaubt |
| Öffentl. Fläche (DE) | oft eingeschränkt/verboten | meist erlaubt |
| Wien (Schanigarten) | verboten | erlaubt |
| Innsbruck/Bregenz/Linz | verboten | örtlich prüfen |
| Abgase vor Ort | ja | keine |
| Zukunftssicherheit | abhängig von Kommune | hoch |
Wer als Gastronom auf Nummer sicher gehen will – und sich nicht bei jeder Satzungsänderung Sorgen machen möchte – setzt auf elektrische Infrarot-Heizstrahler. Diese Geräte sind auch dort erlaubt, wo gasbetriebene Anlagen eingeschränkt sind, erzeugen vor Ort keine Abgase und keinen CO2-Ausstoß, wärmen sofort und lassen sich per WiFi/Timer steuern. Als Infrarotstrahler bzw. Terrassenstrahler eignen sie sich für den Außenbereich ebenso wie für den überdachten Innenraum. Für die Außengastronomie ideal, weil planbar und genehmigungsfreundlich.
Wo Gas auf privatem Grund zulässig ist und große offene Flächen ohne Stromanschluss beheizt werden müssen, bleibt der Gas-Heizpilz eine Option – dann aber die örtliche Satzung prüfen.
Zur Fußball-WM 2026 wird die Außengastronomie zum Hotspot: volle Gastgärten, Public Viewing, lange Sommerabende, die schnell kühl werden. Wer jetzt Heizstrahler anschafft, sollte vorher die örtlichen Regeln klären – und mit Infrarot meist auf der sicheren Seite sein. Tipp: rechtzeitig beim Ordnungsamt (DE) bzw. der Gemeinde/Magistrat (AT) die aktuelle Sondernutzungs- bzw. Schanigarten-Regelung erfragen.
Amtliche Quellen: Landeshauptstadt München – Sondernutzung öffentlicher Raum · Stadt Wien – Kriterien naturnaher Schanigarten
kommunal.de: Diese Kommunen erlauben keine Heizpilze · kommunal.de: Erste Kommunen kippen Heizpilzverbot · ORF: Winterschanigärten – Debatte über Heizstrahler · VIENNA.AT: Wiener Schanigärten & Heizschwammerl-Verbot
Rechtssicher mit Infrarot – oder Gas, wo auf Privatgrund erlaubt.
EmpfohlenElektrisch & abgasfrei – auch dort erlaubt, wo Gas eingeschränkt ist.

Ideal für mittlere Schani- und Gastgärten.

Hohe Leistung für offene Flächen – wo die örtliche Satzung Gas erlaubt.